Jahreshauptversammlung 2020

Am Samstag, den 11.01.2020 trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwehren zur Jahreshauptversammlung.

 

Es war die erste Versammlung unter der Leitung des neuen Ortsbrandmeisters Heiko Kauke, der den Posten im Juni 2019 von seiner Vorgängerin, Dr. Doris Fuhrmann, übernommen hatte.

Kauke begrüßte rund 45 Anwesende sowie die Gäste aus Rat und Verwaltung. Dr. Gerold Papsch ließ sich die Teilnahme an der Versammlung trotz seines eigenen Geburtstages nicht nehmen und wurde dafür natürlich mit einem Ständchen des Musikzuges belohnt. Das Ortskommando gab einen Überblick über die Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres, hier war besonders der Tag der Feuerwehr am 15.06. hervorzuheben sowie eine erweiterte Zugübung, an der auch Kameradinnen und Kameraden aus Döteberg sowie aus Helmerkamp im Kreis Celle teilgenommen hatten.

 

Die Kirchwehrener Feuerwehr zählt aktuell 38 aktive Brandschützer/innen, die in 2019 98 Einsatzstunden leisteten und auf insgesamt 952 Arbeitsstunden zurückblicken können. Auch Lehrgänge wurden fleißig besucht, hier waren die Truppmannausbildung eins und zwei zu nennen sowie Lehrgänge zum Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Truppführer, Leiter einer Feuerwehr, Gruppenführer und Funker. Insgesamt zählt die Feuerwehr mit allen Abteilungen nun 172 Mitglieder. Ortsbrandmeister Heiko Kauke wünscht sich in jedem Fall mehr fördernde Mitglieder.

 

Die Jugendfeuerwehr fand im Zeltlager ihr besonderes Highlight, die Kinderfeuerwehr besuchte im Sommer das Phaeno in Wolfsburg. Im Musikzug stehen in 2020  D1-Lehrgänge an, die Ausbildung startet im Januar. Auch konnte ein neues Vororchester mit sechs Kindern und zwei Erwachsenen gegründet werden, berichtete Ines Möller als eine der drei Führungsspitzen des Musikzuges.

 

Der erste Gruppenführer Kai Kromholz ehrte von seiner Seite aus drei Kameradinnen und Kameraden, die sich in seinen Augen im letzten Jahr besonders hervorgetan hatten, sei es durch hohe Einsatzbereitschaft, eine Vielzahl an besuchten Lehrgängen oder schlicht und ergreifend Kameradschaft in hohem Maße. Die so geehrten Mitglieder waren Andreas Goergens, Gunther Lindner und Jenny Felder.

 

Die im Jahr 1900 gegründete Ortswehr feiert im Mai ihr 120-jähriges Bestehen im Rahmen eines Feuerwehrfestes, dies betonten Heiko Kauke und sein Stellvertreter Dr. Rainer Kratochwille noch besonders und betonten, wie froh sie über ihren starken Musikzug sind. Weiterhin gab Kauke bekannt, dass die Ortswehr Kirchwehren im Jahr 2021 ein neues Fahrzeug erhalten soll, um das alte LF8 zu ersetzen, die Planungen und Wünsche hierzu liefen bereits auf Hochtouren.

 

Der Punkt „Ehrungen und Beförderungen“ fiel zugunsten des bevorstehenden Jubiläums entsprechend knapp aus, trotzdem wurde der Kamerad Niklas Hofmann zum Hauptfeuerwehrmann ernannt.

Als letzter Punkt des Abends standen die Kommando-Neuwahlen auf dem Programm. Als neuer Sicherheitsbeauftragter löst Roberto Denecke zukünftig Gunter Lindner ab, dieser hatte den Posten nach fast 30 Jahren nun zur Wahl gestellt. Auch Anne Friedrich gab ihr Amt als stellvertretende Jugendwartin ab, als ihren Nachfolger hatten die Kinder Benjamin Bittner gewählt.

 

Alle weiteren Posten konnten einstimmig wiedergewählt werden, wobei besonders die Wahl des Schriftführers für Furore sorgte. Ulf Seegers, der den Posten bereits zum zweiten Mal zur Wahl stellen wollte, erklärte sich erneut bereit, weitere drei Jahre im Amt zu bleiben. Diese Nachricht wurde von begeistertem Jubel begleitet, denn, so Heiko Kauke, Seegers sei für ihn im Kommando unverzichtbar, wisse er doch schließlich so viel, dass er als wandelnde Kirchwehrener Feuerwehrchronik gelten könne.

 

Das Kommando besteht nun aus Heiko Kauke, Dr. Rainer Kratochwille, Kai Kromholz, Hannes Plitzke, Henning Oberheide, Ulf Seegers, Detlef Kuck, Roberto Denecke, Lisa Lauenstein, Andreas Schneidereit, Niklas Hofmann, Benjamin Bittner, Tobias Helliger, Sina Denecke sowie Inga Oberheide, Finja Becker und Ines Möller.

 

Mit einem späten Abendessen schloss die Versammlung gegen 22 Uhr.

Im Notfall immer 112!